Mittwoch, 9. September 2015

Wie finde ich den richtigen Namen für mein Baby und wie geht eigentlich Geburt?

 Zuerst einmal:

Hier ist die KLEINE Variante von der Sternverpackung.




Sie ist so niedlich und klein.
Immer wenn die Babys schon wieder größer sind kann man sich nicht wirklich vorstellen wie klein ein Neugeborenes doch ist.
Man hat sie im Rückblick immer größer in Erinnerung.
Auch so ein Kopfumfang erscheint einem, vor allem der werdenden Mutter von der Zahl her riesig.
Wenn man dann wieder eine kleine Mütze näht steht man davor und denkt: Die passt nie und nimmer!
Die ist viel zu klein.
Das passende Mützchen zum Stern habe ich dann mal bei Paul getestet und ? sie passt auch ihm noch!
Also auf gar keinen Fall zu klein für unsere kommende, noch namenlose Krümmeline.
Wir geben unseren Neuen immer interne Namen, damit sie irgendwie schon dabei sind.
Aber ich kann die Kinder gut verstehen, dass sie den Namen nicht verraten.
Es gibt doch immer wieder unüberlegte und teilweise auch richtig dämliche Kommentare.
Da in diesem Fall beide Eltern pädagogisch tätig sind haben sie auch wirklich zu jedem Namen ein Bild. Da ist es schwer etwas zu finden, was dann beiden gefällt.
Die Kinder sollen ja Namen haben mit denen sie ein Leben lang zurecht kommen.
Wenn ich da an Sparrow Schmitz oder Clint Neumann ( die gibt es wirklich) denke, dreht sich mir schon ein wenig der Magen um.
Vor allem wenn ich mir vorstelle Sparrow ist mal Opa und sein kleiner Enkel ruft durch den Supermarkt: Opa Sparrow kaufst du mir ein Ü Ei??
Bei der Vorstellung schmeiß ich mich einfach nur weg.
Vielleicht erinnert sich dann niemand mehr an Fluch der Karibik. Aber bis dahin kann das auch DER Film Klassiker sein. Ich meine, nichts gegen den Film. Der ist einfach klasse und Jonny Depp als Captain Sparrow ist einfach spitze, aber wenn ich mit Nachnamen Schmitz heiße und dazu im Rheinland wohne muß ich dann wirklich Sparrow heißen?
Hier im Rheinland wird das SCHPARROFF ausgesprochen:
Also so in etwa: Hei Schparroff, kann isch mal watt von deinem Eis ab haben?
Das ist ja schon fast genial, oder?

Na ja, bisher hatten die Enkelkinder alle schöne schlichte, lebenslang verträgliche Namen und ich denke das wird auch so bleiben. Maximilian, Johanna, Emma........

Wenn die Töchter schwanger sind und wie jetzt bei mir, kurz vor der Entbindung stehen kommen alte Gefühle wieder an die Oberfläche. Vor allem vor der ersten Geburt schwankt man schon extrem  zwischen freudiger Erwartung und echter Angst. Es ist ja auch jedes Mal anders.

Die jungen Eltern heute wissen schon extrem viel über das neue Leben.

Wenn ich an meine Ultraschallbilder denke, da konnte man mit viel Vorstellungskraft einen Kopf erkennen. Heute sieht man das komplette Profil und kann sich schon mal auf die "Hakennase" oder abstehende Ohren einstellen.

Die Generation meiner Mutter (85) war einfach schwanger und bekam nach neun Monaten ein Kind. Junge oder Mädchen oder gar Zwillinge. Es war eine Überraschung.
Irgendwie war das auch einfacher.

Heutzutage gibt es immer wieder Probleme die sich Gottseidank häufig als falscher Alarm herausstellen, aber doch sehr die Psyche der werdenden Mutter belasten.

Meine vier Geburten waren auch alle unterschiedlichst.

Die erste eine Zange, Nabelschnur zweimal um den Hals und ein mächtiger Dammschnitt.
Da habe ich das Lachgas kennen und schätzen gelernt. Ich sehe heute noch die ultragrünen Bäume über die ich damals geflogen bin. Anschließend konnte ich nur auf einem Schwimmreifen sitzen.

Bei der zweiten war alles normal aber meine allerliebste Gynäkolgin meinte sie würde den Schnitt vom ersten Mal noch mal aufschneiden und das diesmal mal ordentlich zusammennähen.

Die dritte genau 12 Monate nach der zweiten war die einfachste, allerdings wurde mir gesagt das Baby sei reisig und käme wohl ca. vier Wochen früher. Sie kam genau am berechneten Tag und wog 2490 g.

Nummer vier dann wurde eingeleitet da Blutwerte angeblich nicht mehr stimmten.
Sie ließ sich aber nicht einleiten (den Charakterzug hat sie sich bis heute bewahrt), also löste man den Eipol ( ganz angenehm). Da wir ja schon drei Mäuse zuhause hatten und außerdem Fußballweltmeisterschaft war sind wir nochmal nach Hause gefahren. Kurz vor Mitternacht setzten die Wehen ein. Die Kinderschar wurde zu Oma verfrachtet, dann weiter ins Krankenhaus, Muttermund zwei cm also erstmal in Ruhe umziehen, haha, 10 Minuten später acht cm 15 Minuten später Kind da. Ohne Riss, ohne Schnitt. Das war in den frühen Morgenstunden.

Zum Frühstück waren wir mit dem Baby wieder zuhause und am nächsten Tag habe ich meinen 30. Geburtstag gefeiert mit richtig viel Besuch.

Es war einen geile Zeit. Ich würde sie für nichts auf dieser Welt eintauschen.
Ein Baby auf natürliche Art zur Welt zu bringen ist meiner Meinung nach das größte Erfolgserlebnis das man im Leben haben kann. Es tut höllisch weh aber es ist unvergleichlich toll.

creadienstag, mittwochsmagich

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